Die erhofften Punkte nicht mitgebracht

Keine Punkte im Kellerduell

Der FC Donop-Voßheide war mit dem Willen ins Münsterland gefahren, im Kellerduell gegen Billerbeck zu punkten. Das sah auch zunächst nicht schlecht aus, denn der FC war im ersten Durchgang nach Spielanteilen überlegen – den Abschlüssen fehlte es jedoch an Genauigkeit. Psychologisch ungünstig fiel der Gegentreffer unmittelbar vor dem Pausenpfiff und nach dem 0:2 kurz nach Wiederanpfiff ließen die FC-Frauen dann deutlich die Köpfe hängen, auch wenn die letzten beiden Treffer für Billerbeck erst in der Nachspielzeit fielen.

„Unser Kader ist für diese Liga zu dünn besetzt, aber wir bleiben geduldig. Nach diesem Tief kommt auch wieder ein Hoch. Aus unseren Fehlern müssen wir weiter lernen und nicht vorzeitig die Segel streichen“, so Trainer Szymkowiak nach dem Spiel.

Frauen-Bezirksliga

TuRa Elsen – FC Donop-Voßheide II 2:1

Unnötige Niederlage

Die FC-Zwote braucht schon eine gewisse Menge an Punkten, um als letztjähriger Aufsteiger die Liga zu halten. Und in Elsen wäre da wohl durchaus was möglich gewesen.

FC-Coach Dennis Brand: „Wir liegen durch ein Tor von Janina Thermann 1:0 vorn, verursachen dann einen völlig unnötigen Elfmeter, kassieren 10 Minuten vor Schluss dann selbst nach Aussagen des Gegners ein klares Abseitstor – und ein berechtigter Elfmeter für uns wird uns in der Schlussminute versagt. Blöder kann es eigentlich kaum laufen.“

So wird das mit dem Klassenerhalt natürlich schwierig, denn, wie man gesehen hat, gehört Elsen nicht zu den Spitzenteams wie die Delbrückerinnen letzte Woche. Zum Glück ist die Serie noch lang und es werden auch noch weitere Chancen kommen zum Punktesammeln.

DonVoß-Frauenteams zahlen Lehrgeld

Der äußere Rahmen hätte besser nicht sein können: herrliches Spätsommerwetter, die „Lippische“ hatte als Sponsor der DonVoss-Frauen einen großen Willkommens-Torbogen aufgestellt. Doch für das Sportfest des SC Donop hatten die beiden überkreislichen Frauenteams des FC Donop-Voßheide ausgerechnet zwei jeweilige Meisterschaftsaspiranten zu Gast, die ihrem Ruf dann auch voll gerecht wurden. Mit 1:9 (Frauen II) und 1:7 (Frauen I) fielen die Niederlagen für die FC-Frauen dabei ernüchternd deutlich aus.

Frauen-Westfalenliga

FC Donop-Voßheide I – SC Fortuna Freudenberg 1:7 (0:3)

Spitzenfußball aus dem Siegerland

Da reichte auch die einschwörende Ansprache des Trainers vor dem Spiel nicht : man muss wohl anerkennen, dass dieser Gegner einfach zu stark war für den letztjährigen Aufsteiger. Auf allen Posten hervorragend besetzt ließ Freudenberg Ball und Gegner laufen, fand immer Anspielstationen und ging bei Ballbesitz des Gegners mit hohem Gegenpressing zu Werke, sodass kaum mal ein Aufbauspiel beim FC entstehen konnte. Die gewonnenen Bälle gingen dadurch meistens ebenso schnell wieder verloren.

25 Minuten lang gelang es den DonVoss-Frauen, ihren Kasten sauber zu halten, danach fielen bis zur Pause noch drei Tore für die Siegerländerinnen, während der FC lediglich zu einer klaren Torchance durch Charlotte Meier kam. Freudenberg wirkte laufstärker, energischer und auch im Ganzen ballsicherer, während der FC an die Energieleistung vom Vorsonntag nicht anknüpfen konnte, was sowohl Mannschaftskapitänin Jasmin Butz als auch Trainer Szymkowiak in der Halbzeit eindringlich ansprachen.

Im zweiten Durchgang wollte der FC es zumindest kämpferisch besser machen, bekam aber schon nach 7 Minuten einen Dämpfer verpasst in Form eines Elfmetertores, dem nur vier Minuten später das 0:5 folgte. Damit war die Messe natürlich gelesen. Freudenberg konnte durch einen weiteren Doppelschlag in der 62. und 67. Minute noch auf 0:7 erhöhen und ließ es danach etwas ruhiger angehen. Drei bis vier gute Torchancen hatte auch die Heimelf noch durch Milena Szymkowiak, Charlotte Meier und Jennifer Heidemann, der immerhin in der Schlussminute der Ehrentreffer gelang.

„Unser Hammer-Auftaktprogramm, welches wir in den ersten sechs Spielen haben, war uns bekannt. Jeder Punkt, den wir da holen, ist quasi ein Extra, mit dem wir nicht unbedingt rechnen dürfen. Dass uns gerade jetzt eine Reihe von Stammkräften fehlt, ist auch nicht wirklich hilfreich gegen Teams, die alle durchweg top besetzt sind. Dennoch schickt unser Coach in jedem Spiel die Mannschaft mit dem Auftrag und dem Glauben ins Rennen, dass grundsätzlich immer etwas zu holen ist. Die Differenz zu den Topteams ist jedoch deutlich und nicht immer kann man so ein Erfolgserlebnis erzielen wie letzte Woche in Hauenhorst“ so das Fazit von Co-Obmann Heino Grollich nach Spielende.

Frauen-Bezirksliga

FC Donop-Voßheide II – Delbrücker SC 1:9 (1:5)

Schon früh eingebrochen

Der Start in dieses Spiel war schon denkbar ungünstig, denn nach einem missglückten Abschlag der jungen FC-Torfrau ging Delbrück schon eine Minute nach Spielbeginn in Führung. Fortan wirkte die Mannschaft gegen einen übermächtigen und sehr spielstarken Gegner reichlich verunsichert und kassierte noch zwei weitere Gegentreffer, bevor endlich der erste richtig gute Angriff des FC in der 32. Minute zum 1:3 führte, als sich Melina Schlüter auf der linken Seite gut durchgesetzt hatte und ihr Pass in Nele Grauert auch eine Abnehmerin fand. Delbrück konnte jedoch noch bis zur Pause auf 1:5 erhöhen. Coach Dennis Brand zeigte in der Pause vor allem die fehlende Körpersprache und Kommunikation seiner Elf auf, die sich viel zu ruhig in ihr Schicksal zu ergeben schien und der es nicht gelang, sich gegenseitig zu pushen. In der Tat wirkte die Mannschaft von Delbrück körperlich präsenter, agiler und zupackender, während der FC meistens der Musik nur hinterher lief. Folgerichtig konnte der Gast dann auch noch vier weitere Treffer erzielen.

„Delbrück ist sicherlich in der Liga das Maß aller Dinge und für uns definitiv eine Nummer zu groß. Wir wissen, dass das Leistungsgefälle in der Liga relativ groß ist und Punkte werden wir gegen andere Teams holen müssen,“ so die Einschätzung von Co-Obmann Heino Grollich am Ende.

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Viel Zuspruch für das Frauen-Kreisligateam

TSG Holzhausen-Sylbach – FC Donop-Voßheide III 3:1 (1:1)

Zum Eröffnungsspiel des neu gegründeten Kreisligateam war eine beachtliche Zuschauermenge zur Unterstützung nach Holzhausen angereist. Zahlreiche Spielerinnen der 1. und 2. Frauenmannschaft hatten es sich nehmen lassen, der Mannschaft den Rücken zu stärken und als Coach fungierte zur Unterstützung von Obfrau Elke Albert Ex-Trainer Mario Gottschalk an der Seitenlinie, wofür sich die Mannschaft herzlich bedankte. Denn Coaching war auch sehr vonnöten für das Team, welches so noch nie zusammen gespielt hatte. Insbesondere in der Abwehr machte sich das Fehlen eingespielter Abläufe deutlich bemerkbar, sodass Torfrau Melike Azra Bulut alle Hände voll zu tun hatte.

Dennoch ging der FC nach einer feinen Einzelleistung von Denise Demirbas in Führung, die aber nur 8 Minuten Bestand hatte. In der Pause hatte der Coach dann vieles aufzuarbeiten, um die Defizite auszugleichen.

Leider konnte Holzhausen schon zwei Minuten nach Wiederanpfiff durch ein Elfmetertor in Führung gehen, nachdem Torfrau Melike Bulut die gegnerische Angreiferin von den Beinen geholt hatte. Danach agierte Holzhausen als eingespielteres Team weitgehend überlegen, der FC sorgte bei gelegentlichen Kontern für Gefahr. Die Vorentscheidung fiel dann aber in der 77. Minute durch das 3:1, wobei es auch bis zum Schlusspfiff blieb.

Mario Gottschalk sprach der Mannschaft am Ende ein großes Lob aus, da alle hervorragenden Einsatz gezeigt hatten. Das Zusammenspiel wird sicherlich mit der Erfahrung weiterer Spiele noch besser klappen – und Holzhausen gehört zudem auch noch zur stärkeren Hälfte der Liga.

Am kommenden Sonntag (05.09.) steht bereits um 10.30 Uhr in Voßheide das nächste spielt gegen FC Unteres Kalletal an.

„Taktische Meisterleistung“

Frauen-Westfalenliga

FC Germania Hauenhorst – FC Donop-Voßheide 2:2 (0:1)

Taktische Meisterleistung“

In den Wettbüros hätte man für einen Punktgewinn des FC Donop-Voßheide sicherlich eine gute Quote erzielen können: das Verbandspokalspiel hatte der FC eine Woche zuvor gegen Ibbenbüren mit 0:6 in den Sand gesetzt, während Germania Hauenhorst unter der Woche mit 4:3 über den Regionalligisten Arminia Bielefeld triumphiert hatte . Die Rollen waren also klar verteilt. Nun ist aber das Schöne am Fußball gerade, dass er sich nicht an Wahrscheinlichkeitsrechnungen hält.

FC-Coach Roland Szymkowiak hatte die gesamte Mannschaft vor Beginn der Partie gepusht und deutlich gemacht, dass auch hier etwas Zählbares zu holen ist. Von Beginn waren die DonVoß-Damen hellwach, nahmen die Zweikämpfe an, standen hinten kompakt und ließen wenig zu.

Außerdem konnte der Coach endlich wieder auf eine schnelle Flügekzange zurückgreifen in Person von Lara Sophie Richts und der lange vermissten Charlotte (Charlie) Meier, die in der 30. Spielminute auch in Co-Produktion den Führungstreffer besorgten, den Richts dann perfekt aus 20m vollendete.

Die Führung hätte sogar direkt 2 Minuten nach der Halbzeit durch einen 11- Meter ausgebaut werden können. Leider war der Schuss von Tina Rother nicht präzise genug und die Torhüterin parierte. Auch der Nachschuss konnte nicht im Tor versenkt werden.

15 Minuten vor Schluss schien das Spiel dann sogar zu kippen, als Hauenhorst enorm Druck machte und innerhalb von fünf Minuten den Rückstand zu einer 2:1 Führung drehte. Doch die DonVoss-Frauen zeigten eine hervorragende Moral und wollten zumindest einen Punkt mitnehmen. Nachdem Lara Richts schon vorher zweimal alleine vor der gegnerischen Torfrau vergeben hatte, war es ausgerechnet Tina Rother, die den Punkt rettete: Nach einem Foulspiel an Nele Busch in der 85. Minute nahm sie sich erneut den Ball und zirkelte ihn aus linker Position auf den zweiten Pfosten. Der Ball fand den Weg ins Tor und der Jubel auf Seiten der DonVoß-Frauen war riesig.

„Ich kann der Mannschaft zu dieser taktischen Meisterleistung nur gratulieren“, so der glückliche FC-Coach nach dem nervenaufreibenden Spiel. „Die Mannschaft hat sich gegen ein Spitzenteam der Liga bis an ihre Grenzen voll reingeworfen. Bleibt zu hoffen, dass die angeschlagenen Spielerinnen sich bis zum kommenden Sonntag wieder regenerieren können.“

Dann ist um 13.30 Uhr Saison-Heimpremiere beim Sportfest des SC Donop gegen den SC Fortuna Freudenberg

Mannschaft Trainer und Obleute möchten ein besonderes Dankeschön sagen an das Autohaus Niere und an Uwe Thesmann für die Bereitstellung der Bullis!

 

Frauen-Bezirksliga

TuS Asemissen – FC Donop-Voßheide II 4:1 (1:1)

Nur ein Knipser fehlte

Was vom Ergebnis her nach einer klaren Sache für Asemissen aussieht, war es in Wirklichkeit nicht: Donops Zwote hatte nämlich ebenfalls mehr als ein halbes Dutzend klare Torchancen, ohne allerdings den Ball über die Torlinie zu bekommen.

Der FC ging nach 33 Minuten durch Janina Thermann in Führung, die aber quasi im Gegenzug schon egalisiert wurde. Die schnellen Offensivkräfte des Gegners hatte der FC überwiegend gut im Griff – der erste Treffer für die Heimelf war ein Abstaubertor, als die ansonsten sehr zuverlässige Lisa Meier im FC -Tor den Ball nur abklatschen konnte, gefolgt von zwei Toren die aus Zuordnungsfehlern bei Eckbällen resultierten. Beim 1:1 Pausenstand zeigte sich FC-Coach Dennis Brand dann auch sehr angetan von der starken Leistung seiner Elf. Auch im zweiten Durchgang lief es eigentlich gut – nur dass vorne der Knipser fehlte. Co-Trainerin Alisa Goldmann, die an der Seitenlinie verzweifelte, hätte sich wahrscheinlich als gelernte Stürmerin am liebsten selber eingewechselt.

Fazit: Unglücklich gelaufen – aber auf der spielerischen Leistung kann man aufbauen.

DonVoss-Frauen im Verletzungspech

Frauen-Kreispokal

RW Rehme – FC Donop-Voßheide I 0:1 (0:0)

Frauen-Verbandspokal

FC Donop-Voßheide I DJK Arminia Ibbenbüren 0:6 (0:2)

Testspiel

FC Donop-Voßheide II – VfL Bückeburg 3:1 (2:0)

DonVoss-Frauen im Verletzungspech

Die Westfalenliga-Konkurrenz ist mit ihren Mannschaften in aller Regel von der Nr. 1 bis zur Nummer 16 gleichmäßig stark besetzt. Solch ein Aufgebot haben wir leider nicht. Und wenn dann drei Stammkräfte mit Langzeitverletzungen ausfallen, drei weitere versuchen, angeschlagen durchzuspielen und noch drei weitere wegen Urlaubs oder Ausbildung nicht zur Verfügung stehen – dann haben wir halt ein Problem,“ so die gemeinsame Analyse von FC-Coach Roland Szymkowiak und Co-Obmann Heino Grollich nach der deutlichen 0:6 Niederlage gegen Arminia Ibbenbüren im Westfalenpokal.

Schon am Freitag Abend hatte die Mannschaft große Mühe beim knappen 1:0 Erfolg im Kreispokal gegen den Bezirksligisten RW Rehme (Torschützin Tina Rother) – und gegen den Ligakonkurrenten Ibbenbüren langte es dann zwei Tage später im Westfalenpokal gar nicht mehr. Der FC erspielte sich ganze zwei klare Torchancen, jeweils eine pro Halbzeit, während der Gast auch noch mehr Tore hätte erzielen können. Und bereits zum dritten Mal hintereinander landete eine Spielerin des FC nach dem Spiel im Krankenhaus: diesmal Selin-Aylin Kartin mit Kreislaufproblemen. Jojo Brocks Verletzung beim Spiel am Vorsonntag stellte sich mittlerweile als Schlüsselbeinbruch heraus. Und mit Melina Schlüter und Laura Sophie Sardo musste der Coach sogar noch zwei Spielerinnen einwechseln, die im Vorspiel schon in der 2. Mannschaft gespielt hatten!

Am nächsten Wochenende beginnt der Ligabetrieb mit dem extrem schweren Auftaktprogramm. Viel schlimmer kann es eigentlich nicht kommen. Für den Coach gilt es jetzt, seine Schützlinge erst mal wieder aufzurichten und einigermaßen fit zu machen für das Spiel beim Ligafavoriten Germania Hauenhorst.

Der Zwoten des FC gelang im letzten Testspiel ein erfreulicher 3:1 Sieg gegen den VfL Bückeburg.

Zum Ligastart der Bezirksliga steigt am kommenden Sonntag das einzige lippische Derby beim TuS Asemissen.