FLVW stellt Spielbetrieb vorerst ein

Zu den für Donnerstag und Samstag geplanten Pokalspielen der Frauen wird es nicht mehr kommen:

FLVW stellt Spielbetrieb vorerst ein

Nach den jüngsten Beschlüssen der Bundes- und Landesregierung im Rahmen des Infektionsschutzes stellt der Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) den Spielbetrieb in allen kreislichen und überkreislichen Jugend- und Amateurspielklassen vorerst ein. Darauf haben sich das Präsidium, die Vorsitzenden der 29 FLVW-Kreise sowie die spielleitenden Stellen aus dem Verbands-Jugend- und Verbands-Fußball-Ausschuss am Mittwochabend in einer Videokonferenz verständigt.

Die Unterbrechung gilt ab Donnerstag, 29. Oktober und vorerst bis zum Ende der Gültigkeitsdauer der neuen Coronaschutzverordnung. Betroffen davon sind alle Meisterschafts-, Pokal- und Freundschaftsspiele. Zudem empfiehlt der FLVW, den Trainingsbetrieb ebenfalls sofort einzustellen. „Im Vordergrund stehen jetzt die Gesundheit, die Vermeidung von Kontakten sowie die Unterbrechung von Infektionsketten. Wie im Frühjahr möchte und wird der Fußball seinen Beitrag zur Eindämmung der Pandemie leisten“, bekräftigten die FLVW-Funktionsträgerinnen und -träger unisono.

Dreimal einen Rückstand egalisiert

Frauen Westfalenliga

FSV Gütersloh 2009 II – FC Donop-Voßheide I 3:3 (0:0)

Dreimal einen Rückstand egalisiert

Aufgeben gibt’s nicht! Drei Mal gerieten die DonVoß-Frauen in einem kampfbetonten Spiel in Rückstand. Doch jedes Mal konnten sie ausgleichen und mit einer überzeugenden Energieleistung am Ende einen verdienten Punkt beim FSV Gütersloh II mitnehmen.

Bei Dauernieselregen hatten beide Teams zahlreiche Ausfälle zu beklagen. Auf FC-Seite gingen außerdem noch Tina Rother, Milena Szymkowiak und Lara Sophie Richts mit Blessuren ins Spiel. Alle hielten aber durch!

In der ersten Hälfte passierte nicht allzu viel. Nachdem der lippische Aufsteiger gut gestartet war und schon nach vier Minuten eine gute Chance durch Lara Sophie Richts nur knapp vergeben hatte, erspielte sich Gütersloh in der folgenden halben Stunde mehr Ballbesitz, wirkte im Abschluss aber harmlos. Die Feldvorteile der Gütersloherinnen glichen die FC-Frauen durch gefährliche Konter aus, die aber zunächst ebenfalls erfolglos blieben. Nach Torchancen hätte es schon nach 45 Minuten 3:3 stehen können. Es ging aber torlos in die Pause.

Der zweite Abschnitt begann für DonVoß mit einer Schrecksekunde, als schon eine Minute nach Wiederanpfiff Gütersloh kurz vor der 16m-Linie einen Freistoß zugesprochen bekam, den Lena Schulte unhaltbar in den Winkel zirkelte. Es brauchte eine Viertelstunde, bis der erste gefährliche FC-Vorstoß von Anna-Lena Meier auf der rechten Außenbahn zum Ausgleich führte, als sie sich bis zur Grundlinie durchgetankt hatte und das Auge für die mitgelaufene Milena Szymkowiak hatte, die den Ball aus 6 Metern im Tor unterbringen konnte.

Eine weitere Viertelstunde später – als eigentlich die FC-Frauen sich etwas freigespielt hatten – fiel das 2:1 für Gütersloh durch einen Sonntagsschuss aus ca. 25m, der direkt unter der Querlatte im FC-Tor einschlug. Das war in der 77. Minute – und im FC-Lager hoffte man natürlich noch auf den 2:2 Ausgleichstreffer. Der fiel auch tatsächlich – in der 84. Minute durch Anna-Lena Meier.

Das sollte es aber immer noch nicht gewesen sein, denn in den letzten 7 Minuten überschlugen sich die Ereignisse: das 2:2 hatte nur zwei Minuten Bestand, denn Gütersloh ging vier Minuten vor dem Ende der Spielzeit auch noch ein drittes Mal in Führung. Als die meisten am Platz das Spiel hier wohl schon abgehakt hatten, brachten die DonVoß-Ladies quasi im Gegenzug das Kunststück fertig, noch ein drittes Mal auszugleichen: Lara-Sophie Richts hatte sich in eine Flanke von Anna-Lena Meier geworfen und den Ball zum 3:3 über die Linie gedrückt. Dass auch ein Punkt großen Jubel auslösen kann, zeigte sich nach dem Schlusspfiff, als sich die DonVoß-Ladies überglücklich in den Armen lagen und noch ein dickes Kompliment vom Coach mit auf den Weg bekamen: „die Mannschaft hat heute hervorragend gekämpft und zudem die Tore mit tollen Kontern super herausgespielt.“ Wohl wahr!!

Frauen-Bezirksliga

TuS Asemissen – FC Donop-Voßheide II 6:0 (3:0)

Im Gegensatz zu den knappen Niederlagen an den Spieltagen zuvor hatte die ersatzgeschwächte FC-Zwote diesmal keine Chance gegen einen deutlich überlegenen Gegner. „Die vielen Ausfälle haben wir heute nicht kompensieren können. Die Niederlage müssen wir abhaken und uns für das nächste Spiel in 14 Tagen gegen Bruchmühlen zuhause wieder berappeln“, so das Fazit von FC-Coach Dennis Brand.

Änderung

Das Spiel der Herren 2 findet um 12.30h in Brake statt.

Frauen diesmal auswärts

So, 25.10., 13.00 Uhr in Asemissen

Frauen-Bezirksliga

TuS Asemissen – FC Frauen II

 

Frauen-Westfalenliga

13.00 Uhr in 33332 Gütersloh, Am Anger, Rasen

FSV Gütersloh 2009 II (7)  FC-Frauen I  (6)

Hinweis: die Spielberichte vom letzten Sonntag findet ihr unter “ältere Einträge”

Herren – Heimspiele im Eichenstadion

Sonntag, 25.10.

13:00 Uhr
FC 2 : FC Spork/W. 2

15:00 Uhr
FC 1 : Unteres Kalletal

Bei angekündigtem “goldenem” Herbstwetter freuen wir uns auf Euren Besuch.

P.S.
Bitte denkt an den Mund-/Nasenschutz!!!

Big Points am Platz behalten

Nachtrag vom 18.10.

Frauen-Westfalenliga

FC Donop-Voßheide  –  Herforder SV   3:1 (2:1)

Big Points am Platz behalten

FC-Coach Mario Gottschalk warnte vor dem Spiel noch, dass es für ihn immer ein schlechtes Omen war, wenn man vor einem Spiel noch Fotos macht, wie es heute vor dem  ersten Spiel in den neuen Trikots der „Lippischen“ der Fall war. Auch die neuen Winterjacken waren eingetroffen. Doch seine Spielerinnen belehrten ihn eines Besseren,  knüpften an ihre letzten starken Leistungen an und schlugen den Herforder SV mit 3:1.

Bereits in der dritten Minute überwand Christina Reinhardt, die etwas weit draußen stehende Herforder Torhüterin, mit einem satten Sonntagsschuss unter die Latte. Heute musste man nicht meinen, dass die Spielerinnen sich darauf ausruhten, man ließ Herford gar nicht richtig ins Spiel kommen und vor allem die Viererkette machte ihren Job gut und gewann nahezu jedes Laufduell gegen Herfords schnelle Außen. Das Offensivspiel wurde dieses Wochenende aber auch nicht vernachlässigt und so war es Lara Richts, die nach einer schönen Vorarbeit von Joline Brocks und Anna-Lena Meier nur noch einschieben musste. Danach fand das Spiel weitgehend im Mittelfeld statt und so war es etwas unglücklich, dass man mit dem Halbzeitpfiff den 2:1 Anschlusstreffer in Kauf nehmen musste, diesmal das einzige Gegentor für die erst 17-jährige Debütantin Katharina Fallapp im FC-Tor, die sich später noch auszeichnen konnte, als sie einen gefährlichen Ball aus dem Winkel fischte.

Herford wusste in dieser Saison schon das ein oder andere Mal mit ihrer Comeback-Stärke zu überzeugen, jedoch nicht gegen die DonVoß Ladies. Genau in dem Moment, als Trainer Mario Gottschalk von außen forderte, dass man hier noch ein Tor nachlegen müsste, traf Milena Szymkowiak zum entscheidenden 3:1. Ihr Tor bereitete sie quasi selber vor, als sie das Herforder Aufbauspiel störte, den Ball gewann und auf Lara Richts passte. Die dann vorm Tor noch uneigennützig auf Milena köpfte und diese dann per Heber traf. Kurz nach dem Tor dann ein kleiner Schreckmoment, als Janina Thermann auf dem nassen Rasen im Aus ausrutschte und mit dem Kopf gegen die Bank krachte. In diesem Sinne noch gute Besserung. Für sie kam dann Nele Busch in die Partie und etwas später wechselte Gottschalk mit Jennifer Heidemann, die dritte Spielerin mit Herforder Vergangenheit ein. Kurze Zeit später auch noch Marina Niemeier.

(Bericht von Nele Busch)

Für die DonVoß-Ladies bedeutete der Sieg einen mächtigen Sprung in der Tabelle auf Rang 6. Er ist darüber hinaus auch der Lohn für die akribische Arbeit des Trainerteams unter Chefcoach Mario Gottschalk, der die gerade dem Juniorinnenbereich entwachsenen jungen Spielerinnen hervorragend integrieren konnte – und Beleg einer tollen mannschaftlichen Geschlossenheit, mit der auch die zahlreichen Ausfälle bisher gut weggesteckt werden konnten. Wenn man weiterhin bedenkt, woher die Herforder kommen, die vor sechs Jahren noch in der 1. Bundesliga gespielt haben, wie viele unsere Talente früher nach Herford gewechselt sind – und was wir als kleiner Dorfverein in den letzten Jahren auf die Beine gestellt haben. Das verdient schon Respekt!

 

Frauen-Bezirksliga

FC-Frauen II – SV Steinhagen 1:2 (0:0)

Bei der zweiten Mannschaft war zum zweiten Mal der aktuelle Tabellenführer zu Gast, welcher bisher der schwierigste Gegner war. Doch die DonVoß Zweite hielt gut dagegen und konnte, nachdem sie kurz nach Wiederanpfiff in Rückstand gerieten, in der 71. Minute durch ein direktes Freistoßtor von Denise Demirbas ausgleichen. Leider fiel drei Minuten später unglücklich der Treffer zum 1:2. Aber auch die Zweite kann auf einer starken mannschaftlichen Leistung aufbauen, sah bisher gegen die Spitzenteams nicht schlecht aus – und der erste Dreier kommt bestimmt bald.