War gut anzuschauen

FC Donop-Voßheide III – FC Unteres Kalletal 8:2 (2:2)

Nach dem Training der Frauen war eine ganze Reihe von Spielerinnen der 1. und 2. Frauenmannschaft noch am Platz geblieben, um sich das Spiel der Kreisligamannschaft anzuschauen. Und das geriet für sie dann zu einer sehr sehenswerten und unterhaltsamen Angelegenheit.

Das FC-Kreisligateam hat ja keinen fest umrissenen Kader, sondern ist davon abhängig, wer in den überkreislichen Mannschaften alles gebraucht wird. Diesmal hatte das Team um Marie Wollbrink, die wiederum die 9er-Mannschaft coachte, Glück und konnte personell mal aus dem Vollen schöpfen, u.a. auch mit einem herzlich willkommen geheißenen Neuzugang in Person von Rike Schmidt.

Lediglich der Beginn des Spiels ging für den FC reichlich daneben. Denn die Mannschaft schien noch gar nicht richtig auf dem Platz, als sie durch zwei sehenswerte Distanzschüsse von Kalletals Lea Grabowski schon nach 7 Minuten mit 0:2 hinten lag. Danach war der FC endlich wach und nahm das Heft mehr und mehr in die Hand. Bis zur Halbzeit hatten Denise Demirbas und Janina Thermann den Rückstand ausgeglichen.

Nach der Pause entwickelten die FC-Frauen dann einen wahren Angriffswirbel, hatten sichtlich Spaß und ließen Ball und Gegner laufen. Die Früchte der Arbeit waren weitere sechs Tore, die sich Jaqueline Schmidt (2), sowie Laura Fuhlhage, Janine Thermann und Denise Demirbas teilten. Fast hätte sich auch Youngster Sofie Burchardt noch in die Torschützenliste eintragen können, doch ihr Schuss ging an den Pfosten und über eine Gegenspielerin erst ins Tor, sodass der Schiri dies als Eigentor werten musste. Erfreulicher Nebeneffekt dieses Kantersiegs ist der Sprung auf Tabellenplatz 6. Fein gemacht, Mädels!

Am kommenden Sonntag spielt die Dritte auswärts um 15.00 Uhr gegen die Dritte vom Herforder SV. Das Spiel der Zwoten in Varensell wird verlegt und die Westfalenligaelf hat die weite Fahrt nach Dortmund anzutreten und spielt gegen die Spvg Berghofen II (12.45 Uhr)

Kein Happy End für die überkreislichen Teams

Ganz nah dran waren die Bezirksliga- und die Westfalenligaelf an einem (Teil)-erfolg an diesem Heimspielnachmittag. Am Ende standen jedoch beide Teams wieder mit leeren Händen da.

Frauien-Westfalenliga

FC Donop-Voßheide I – SSV Rhade 0:1 (0:0)

Große Energieleistung wird nicht belohnt

Man kann es nicht anders sagen – aber die FC-Frauen gehen personell am Stock. Allein 8 Spielerinnen aus dem engeren Kader fehlten, sodass Trainer Roland Szymkowiak nur noch sein aus 11 Aktiven bestehendes letztes Aufgebot auf die Partie gegen den Westfalenpokalsieger SSV Rhade einschwören konnte. Auf der Bank saßen mit Nele Grauert, Laura Sardo und Kim Svea Schäfsmeier nur noch drei Feldspielerinnen, die vorher schon 90 Minuten in der Zwoten gespielt hatten!

Die Mannschaft sollte versuchen, durch konsequentes Verschieben die Räume dicht zu machen und eventuell durch den einen oder anderen Vorstoß über die Außen mal selber für Entlastung und ggf. für Gefahr sorgen. Dies setzten seine Schützlinge mit großem läuferischen und kämpferischen Aufwand auch konsequent um, denn die zweifellos überlegenen Gäste bissen sich an der außerordentlich diszipliniert und engagiert zu Werke gehenden FC-Abwehr die Zähne aus und kamen kaum zu nennenswerten Abschlüssen.

Nur zwei Mal kamen die DonVoss-Ladies selber vor das Gästetor, wobei Jennifer Heidemann mit der größten Chance allein vor der Gästetorfrau den Ball knapp über die Latte setzte.

Charlotte Meier machte eine Superpartie als Außenverteidigerin und die sehr agile Lara Richts konnte sich mehrfach auf der rechten Außenbahn durchsetzen, fand dann aber vorne keinen Abnehmer.

Die Frage war, wie lange der FC dem massiven Druck würde standhalten können. Nun – viel fehlte nicht bis zu einem Teilerfolg des FC – denn erst in der 77. Minute gelang Rhade das goldene Tor. Der FC-Coach sprach nach dem Schlusspfiff seiner Elf höchste Anerkennung aus. Die Mannschaft hatte alles gegeben – auch wenn es am Ende nicht für etwas Zählbares gereicht hatte. Ein besonderer Dank geht an Nele Grauert, die in der 60. Minute eingewechselt wurde und damit an diesem Tag insgesamt 120 Minuten auf dem Platz stand. Chapeau!

Personell wird es wohl erst in 14 Tagen etwas entspannter, wenn mit Jasmin Butz und Nele Busch wenigstens die Urlauber wieder zurück sind. Nächster Gegner ist auswärts die Spvg Berghofen II.

Frauen-Bezirksliga

FC Donop-Voßheide II – BV Bad Sassendorf 2:3 (0:0)

Schwache Schlussviertelstunde kostet den Sieg

Das war mehr als ärgerlich: nach der unglücklichen Niederlage im letzten Spiel in Elsen brachte sich das FC-Bezirksligateam wiederum mehr oder weniger selbst um den Erfolg.

In einem Spiel auf Augenhöhe stand es zur Pause noch leistungsgerecht 0:0. Kurz nach Wiederanpfiff gelang Lara Vincic nach schöner Flanke von Pia Burzeja der Führungstreffer, dem nur 10 Minuten später das 2:0 folgte durch ein sehenswertes Kopfballtor von Melina Schlüter. Der erste Sieg der FC-Zwoten schien damit greifbar nahe – doch ließ in der Schlussviertelstunde die Konzentration der Mannschaft zum Entsetzen des Trainers und der Zuschauer unerklärlicherweise nach, sodass innerhalb von drei Minuten der Gegner noch zum Ausgleich kam. Zu allem Überfluss musste der FC in der Schlussminute sogar noch den Siegtreffer von Bad Sassendorf hinnehmen, nachdem kurz zuvor FC-Coach Dennis Brand vom Schiri die rote Karte bekommen hatte – wegen einer angeblichen Beschimpfung einer Gästespielerin!

Insgesamt ein sehr gebrauchter Tag für die FC-Zwote, der durchaus auch erfreulicher hätte verlaufen können.

Frauen-Kreisliga

FC Donop-Voßheide III – SV Bischofshagen-Wittel 5:4 (3:2)

Die 3. Mannschaft rettet die FC-Ehre

Ausgerechnet dem Kreisligateam des FC gelang der einzige Sieg des Tages! Der Spielverlauf sorgte durchaus für Spannung, denn nach dreimaliger Führung brachte sich der FC  durch riskante Rückgaben zur eigenen Torfrau noch selber in die Bedrouille und auf einmal lagen die Gäste mit 4:3 in Front, bevor der FC das Spiel wiederum drehen konnte. Die Tore teilten sich Denise Demirbas (2), sowie Emily Klesper, Delia Hildebrandt und Jaqueline Schmidt.

Das erfolgreiche und sehr engagierte Coaching übernahm diesmal die langzeitverletzte Kapitänin der 1. Frauen, Marie Wollbrink, der am Ende nach großem verbalen Einsatz fast die Stimme versagte.

Alle drei Frauenteams zu Hause

350 km werden unsere Gastmannschaften insgesamt zurückgelegt haben, wenn sie auf der Voßheider Passade-Kampfbahn eintreffen. Es wird auch diesmal nicht leicht: die Verletztenliste unserer Frauenabteilung ist sehr lang und am schwersten wird es wohl unsere Westfalenligamannschaft haben, die mit dem SSV Rhade den aktuellen Westfalenpokalsieger empfängt.

11.00 Uhr

Frauen-Kreisliga

FC Frauen III  –  SV Bischofshagen-Wittel

13.00 Uhr

Frauen-Bezirksliga

FC Frauen II  –  BV Bad Sassendorf

15.00 Uhr

Frauen-Westfalenliga

FC Frauen I  –  SSV Rhade

Die erhofften Punkte nicht mitgebracht

Keine Punkte im Kellerduell

Der FC Donop-Voßheide war mit dem Willen ins Münsterland gefahren, im Kellerduell gegen Billerbeck zu punkten. Das sah auch zunächst nicht schlecht aus, denn der FC war im ersten Durchgang nach Spielanteilen überlegen – den Abschlüssen fehlte es jedoch an Genauigkeit. Psychologisch ungünstig fiel der Gegentreffer unmittelbar vor dem Pausenpfiff und nach dem 0:2 kurz nach Wiederanpfiff ließen die FC-Frauen dann deutlich die Köpfe hängen, auch wenn die letzten beiden Treffer für Billerbeck erst in der Nachspielzeit fielen.

„Unser Kader ist für diese Liga zu dünn besetzt, aber wir bleiben geduldig. Nach diesem Tief kommt auch wieder ein Hoch. Aus unseren Fehlern müssen wir weiter lernen und nicht vorzeitig die Segel streichen“, so Trainer Szymkowiak nach dem Spiel.

Frauen-Bezirksliga

TuRa Elsen – FC Donop-Voßheide II 2:1

Unnötige Niederlage

Die FC-Zwote braucht schon eine gewisse Menge an Punkten, um als letztjähriger Aufsteiger die Liga zu halten. Und in Elsen wäre da wohl durchaus was möglich gewesen.

FC-Coach Dennis Brand: „Wir liegen durch ein Tor von Janina Thermann 1:0 vorn, verursachen dann einen völlig unnötigen Elfmeter, kassieren 10 Minuten vor Schluss dann selbst nach Aussagen des Gegners ein klares Abseitstor – und ein berechtigter Elfmeter für uns wird uns in der Schlussminute versagt. Blöder kann es eigentlich kaum laufen.“

So wird das mit dem Klassenerhalt natürlich schwierig, denn, wie man gesehen hat, gehört Elsen nicht zu den Spitzenteams wie die Delbrückerinnen letzte Woche. Zum Glück ist die Serie noch lang und es werden auch noch weitere Chancen kommen zum Punktesammeln.

DonVoß-Frauenteams zahlen Lehrgeld

Der äußere Rahmen hätte besser nicht sein können: herrliches Spätsommerwetter, die „Lippische“ hatte als Sponsor der DonVoss-Frauen einen großen Willkommens-Torbogen aufgestellt. Doch für das Sportfest des SC Donop hatten die beiden überkreislichen Frauenteams des FC Donop-Voßheide ausgerechnet zwei jeweilige Meisterschaftsaspiranten zu Gast, die ihrem Ruf dann auch voll gerecht wurden. Mit 1:9 (Frauen II) und 1:7 (Frauen I) fielen die Niederlagen für die FC-Frauen dabei ernüchternd deutlich aus.

Frauen-Westfalenliga

FC Donop-Voßheide I – SC Fortuna Freudenberg 1:7 (0:3)

Spitzenfußball aus dem Siegerland

Da reichte auch die einschwörende Ansprache des Trainers vor dem Spiel nicht : man muss wohl anerkennen, dass dieser Gegner einfach zu stark war für den letztjährigen Aufsteiger. Auf allen Posten hervorragend besetzt ließ Freudenberg Ball und Gegner laufen, fand immer Anspielstationen und ging bei Ballbesitz des Gegners mit hohem Gegenpressing zu Werke, sodass kaum mal ein Aufbauspiel beim FC entstehen konnte. Die gewonnenen Bälle gingen dadurch meistens ebenso schnell wieder verloren.

25 Minuten lang gelang es den DonVoss-Frauen, ihren Kasten sauber zu halten, danach fielen bis zur Pause noch drei Tore für die Siegerländerinnen, während der FC lediglich zu einer klaren Torchance durch Charlotte Meier kam. Freudenberg wirkte laufstärker, energischer und auch im Ganzen ballsicherer, während der FC an die Energieleistung vom Vorsonntag nicht anknüpfen konnte, was sowohl Mannschaftskapitänin Jasmin Butz als auch Trainer Szymkowiak in der Halbzeit eindringlich ansprachen.

Im zweiten Durchgang wollte der FC es zumindest kämpferisch besser machen, bekam aber schon nach 7 Minuten einen Dämpfer verpasst in Form eines Elfmetertores, dem nur vier Minuten später das 0:5 folgte. Damit war die Messe natürlich gelesen. Freudenberg konnte durch einen weiteren Doppelschlag in der 62. und 67. Minute noch auf 0:7 erhöhen und ließ es danach etwas ruhiger angehen. Drei bis vier gute Torchancen hatte auch die Heimelf noch durch Milena Szymkowiak, Charlotte Meier und Jennifer Heidemann, der immerhin in der Schlussminute der Ehrentreffer gelang.

„Unser Hammer-Auftaktprogramm, welches wir in den ersten sechs Spielen haben, war uns bekannt. Jeder Punkt, den wir da holen, ist quasi ein Extra, mit dem wir nicht unbedingt rechnen dürfen. Dass uns gerade jetzt eine Reihe von Stammkräften fehlt, ist auch nicht wirklich hilfreich gegen Teams, die alle durchweg top besetzt sind. Dennoch schickt unser Coach in jedem Spiel die Mannschaft mit dem Auftrag und dem Glauben ins Rennen, dass grundsätzlich immer etwas zu holen ist. Die Differenz zu den Topteams ist jedoch deutlich und nicht immer kann man so ein Erfolgserlebnis erzielen wie letzte Woche in Hauenhorst“ so das Fazit von Co-Obmann Heino Grollich nach Spielende.

Frauen-Bezirksliga

FC Donop-Voßheide II – Delbrücker SC 1:9 (1:5)

Schon früh eingebrochen

Der Start in dieses Spiel war schon denkbar ungünstig, denn nach einem missglückten Abschlag der jungen FC-Torfrau ging Delbrück schon eine Minute nach Spielbeginn in Führung. Fortan wirkte die Mannschaft gegen einen übermächtigen und sehr spielstarken Gegner reichlich verunsichert und kassierte noch zwei weitere Gegentreffer, bevor endlich der erste richtig gute Angriff des FC in der 32. Minute zum 1:3 führte, als sich Melina Schlüter auf der linken Seite gut durchgesetzt hatte und ihr Pass in Nele Grauert auch eine Abnehmerin fand. Delbrück konnte jedoch noch bis zur Pause auf 1:5 erhöhen. Coach Dennis Brand zeigte in der Pause vor allem die fehlende Körpersprache und Kommunikation seiner Elf auf, die sich viel zu ruhig in ihr Schicksal zu ergeben schien und der es nicht gelang, sich gegenseitig zu pushen. In der Tat wirkte die Mannschaft von Delbrück körperlich präsenter, agiler und zupackender, während der FC meistens der Musik nur hinterher lief. Folgerichtig konnte der Gast dann auch noch vier weitere Treffer erzielen.

„Delbrück ist sicherlich in der Liga das Maß aller Dinge und für uns definitiv eine Nummer zu groß. Wir wissen, dass das Leistungsgefälle in der Liga relativ groß ist und Punkte werden wir gegen andere Teams holen müssen,“ so die Einschätzung von Co-Obmann Heino Grollich am Ende.

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