Dreimal einen Rückstand egalisiert

Frauen Westfalenliga

FSV Gütersloh 2009 II – FC Donop-Voßheide I 3:3 (0:0)

Dreimal einen Rückstand egalisiert

Aufgeben gibt’s nicht! Drei Mal gerieten die DonVoß-Frauen in einem kampfbetonten Spiel in Rückstand. Doch jedes Mal konnten sie ausgleichen und mit einer überzeugenden Energieleistung am Ende einen verdienten Punkt beim FSV Gütersloh II mitnehmen.

Bei Dauernieselregen hatten beide Teams zahlreiche Ausfälle zu beklagen. Auf FC-Seite gingen außerdem noch Tina Rother, Milena Szymkowiak und Lara Sophie Richts mit Blessuren ins Spiel. Alle hielten aber durch!

In der ersten Hälfte passierte nicht allzu viel. Nachdem der lippische Aufsteiger gut gestartet war und schon nach vier Minuten eine gute Chance durch Lara Sophie Richts nur knapp vergeben hatte, erspielte sich Gütersloh in der folgenden halben Stunde mehr Ballbesitz, wirkte im Abschluss aber harmlos. Die Feldvorteile der Gütersloherinnen glichen die FC-Frauen durch gefährliche Konter aus, die aber zunächst ebenfalls erfolglos blieben. Nach Torchancen hätte es schon nach 45 Minuten 3:3 stehen können. Es ging aber torlos in die Pause.

Der zweite Abschnitt begann für DonVoß mit einer Schrecksekunde, als schon eine Minute nach Wiederanpfiff Gütersloh kurz vor der 16m-Linie einen Freistoß zugesprochen bekam, den Lena Schulte unhaltbar in den Winkel zirkelte. Es brauchte eine Viertelstunde, bis der erste gefährliche FC-Vorstoß von Anna-Lena Meier auf der rechten Außenbahn zum Ausgleich führte, als sie sich bis zur Grundlinie durchgetankt hatte und das Auge für die mitgelaufene Milena Szymkowiak hatte, die den Ball aus 6 Metern im Tor unterbringen konnte.

Eine weitere Viertelstunde später – als eigentlich die FC-Frauen sich etwas freigespielt hatten – fiel das 2:1 für Gütersloh durch einen Sonntagsschuss aus ca. 25m, der direkt unter der Querlatte im FC-Tor einschlug. Das war in der 77. Minute – und im FC-Lager hoffte man natürlich noch auf den 2:2 Ausgleichstreffer. Der fiel auch tatsächlich – in der 84. Minute durch Anna-Lena Meier.

Das sollte es aber immer noch nicht gewesen sein, denn in den letzten 7 Minuten überschlugen sich die Ereignisse: das 2:2 hatte nur zwei Minuten Bestand, denn Gütersloh ging vier Minuten vor dem Ende der Spielzeit auch noch ein drittes Mal in Führung. Als die meisten am Platz das Spiel hier wohl schon abgehakt hatten, brachten die DonVoß-Ladies quasi im Gegenzug das Kunststück fertig, noch ein drittes Mal auszugleichen: Lara-Sophie Richts hatte sich in eine Flanke von Anna-Lena Meier geworfen und den Ball zum 3:3 über die Linie gedrückt. Dass auch ein Punkt großen Jubel auslösen kann, zeigte sich nach dem Schlusspfiff, als sich die DonVoß-Ladies überglücklich in den Armen lagen und noch ein dickes Kompliment vom Coach mit auf den Weg bekamen: „die Mannschaft hat heute hervorragend gekämpft und zudem die Tore mit tollen Kontern super herausgespielt.“ Wohl wahr!!

Frauen-Bezirksliga

TuS Asemissen – FC Donop-Voßheide II 6:0 (3:0)

Im Gegensatz zu den knappen Niederlagen an den Spieltagen zuvor hatte die ersatzgeschwächte FC-Zwote diesmal keine Chance gegen einen deutlich überlegenen Gegner. „Die vielen Ausfälle haben wir heute nicht kompensieren können. Die Niederlage müssen wir abhaken und uns für das nächste Spiel in 14 Tagen gegen Bruchmühlen zuhause wieder berappeln“, so das Fazit von FC-Coach Dennis Brand.

Frauen diesmal auswärts

So, 25.10., 13.00 Uhr in Asemissen

Frauen-Bezirksliga

TuS Asemissen – FC Frauen II

 

Frauen-Westfalenliga

13.00 Uhr in 33332 Gütersloh, Am Anger, Rasen

FSV Gütersloh 2009 II (7)  FC-Frauen I  (6)

Hinweis: die Spielberichte vom letzten Sonntag findet ihr unter “ältere Einträge”

Big Points am Platz behalten

Nachtrag vom 18.10.

Frauen-Westfalenliga

FC Donop-Voßheide  –  Herforder SV   3:1 (2:1)

Big Points am Platz behalten

FC-Coach Mario Gottschalk warnte vor dem Spiel noch, dass es für ihn immer ein schlechtes Omen war, wenn man vor einem Spiel noch Fotos macht, wie es heute vor dem  ersten Spiel in den neuen Trikots der „Lippischen“ der Fall war. Auch die neuen Winterjacken waren eingetroffen. Doch seine Spielerinnen belehrten ihn eines Besseren,  knüpften an ihre letzten starken Leistungen an und schlugen den Herforder SV mit 3:1.

Bereits in der dritten Minute überwand Christina Reinhardt, die etwas weit draußen stehende Herforder Torhüterin, mit einem satten Sonntagsschuss unter die Latte. Heute musste man nicht meinen, dass die Spielerinnen sich darauf ausruhten, man ließ Herford gar nicht richtig ins Spiel kommen und vor allem die Viererkette machte ihren Job gut und gewann nahezu jedes Laufduell gegen Herfords schnelle Außen. Das Offensivspiel wurde dieses Wochenende aber auch nicht vernachlässigt und so war es Lara Richts, die nach einer schönen Vorarbeit von Joline Brocks und Anna-Lena Meier nur noch einschieben musste. Danach fand das Spiel weitgehend im Mittelfeld statt und so war es etwas unglücklich, dass man mit dem Halbzeitpfiff den 2:1 Anschlusstreffer in Kauf nehmen musste, diesmal das einzige Gegentor für die erst 17-jährige Debütantin Katharina Fallapp im FC-Tor, die sich später noch auszeichnen konnte, als sie einen gefährlichen Ball aus dem Winkel fischte.

Herford wusste in dieser Saison schon das ein oder andere Mal mit ihrer Comeback-Stärke zu überzeugen, jedoch nicht gegen die DonVoß Ladies. Genau in dem Moment, als Trainer Mario Gottschalk von außen forderte, dass man hier noch ein Tor nachlegen müsste, traf Milena Szymkowiak zum entscheidenden 3:1. Ihr Tor bereitete sie quasi selber vor, als sie das Herforder Aufbauspiel störte, den Ball gewann und auf Lara Richts passte. Die dann vorm Tor noch uneigennützig auf Milena köpfte und diese dann per Heber traf. Kurz nach dem Tor dann ein kleiner Schreckmoment, als Janina Thermann auf dem nassen Rasen im Aus ausrutschte und mit dem Kopf gegen die Bank krachte. In diesem Sinne noch gute Besserung. Für sie kam dann Nele Busch in die Partie und etwas später wechselte Gottschalk mit Jennifer Heidemann, die dritte Spielerin mit Herforder Vergangenheit ein. Kurze Zeit später auch noch Marina Niemeier.

(Bericht von Nele Busch)

Für die DonVoß-Ladies bedeutete der Sieg einen mächtigen Sprung in der Tabelle auf Rang 6. Er ist darüber hinaus auch der Lohn für die akribische Arbeit des Trainerteams unter Chefcoach Mario Gottschalk, der die gerade dem Juniorinnenbereich entwachsenen jungen Spielerinnen hervorragend integrieren konnte – und Beleg einer tollen mannschaftlichen Geschlossenheit, mit der auch die zahlreichen Ausfälle bisher gut weggesteckt werden konnten. Wenn man weiterhin bedenkt, woher die Herforder kommen, die vor sechs Jahren noch in der 1. Bundesliga gespielt haben, wie viele unsere Talente früher nach Herford gewechselt sind – und was wir als kleiner Dorfverein in den letzten Jahren auf die Beine gestellt haben. Das verdient schon Respekt!

 

Frauen-Bezirksliga

FC-Frauen II – SV Steinhagen 1:2 (0:0)

Bei der zweiten Mannschaft war zum zweiten Mal der aktuelle Tabellenführer zu Gast, welcher bisher der schwierigste Gegner war. Doch die DonVoß Zweite hielt gut dagegen und konnte, nachdem sie kurz nach Wiederanpfiff in Rückstand gerieten, in der 71. Minute durch ein direktes Freistoßtor von Denise Demirbas ausgleichen. Leider fiel drei Minuten später unglücklich der Treffer zum 1:2. Aber auch die Zweite kann auf einer starken mannschaftlichen Leistung aufbauen, sah bisher gegen die Spitzenteams nicht schlecht aus – und der erste Dreier kommt bestimmt bald.

 

DonVoß-Rumpfelf verliert nur knapp

Frauen Westfalenliga

SSV Rhade – FC Donop-Voßheide I 2:0 (2:0)

FC Coach Mario Gottschalk fuhr mit allem, was er an Personal noch hatte, Richtung Dorsten zum Westfalenpokalsieger SSV Rhade. Diesmal sogar ohne seine drei etatmäßigen Torhüterinnen, von denen zwei verletzt sind, die Dritte war 400 km weit weg zu einer Familienfeier. Somit musste Feldspielerin Janina Thermann zwischen die Pfosten, wo sie zuletzt – ebenfalls aushilfsweise – bei den B-Juniorinnen gestanden hatte. Kapitänin Jasmin Butz, Nele Busch, Marina Niemeier und Jana Wiemann-Großpietsch fehlten wegen Verletzung bzw. Urlaub. Mit Amelie Böttcher und Selin Aylin Kartin saßen lediglich noch zwei Spielerinnen auf der Bank, die zuletzt bei den 2. Frauen aufgelaufen waren. Gemessen an diesen Umständen war die 2:0 Niederlage gegen den bis dato ungeschlagenen SSV Rhade, der bislang noch kein einziges Gegentor kassiert hat, aller Ehren wert.

Um es vorweg zu sagen: Janina Thermann machte ihre Sache im Tor sehr gut, an den Toren war sie schuldlos und mit einer tollen Parade verhinderte sie sogar einen 3:0 Rückstand. Die Abwehr stand – diesmal mit Melanie Gutsch und der erst 17-jährigen Jojo Brocks in der Außenverteidigung wie gewohnt gut – bis auf die zwei Unaufmerksamkeiten, die zu den Toren führten. Dies war allerdings um so ärgerlicher, als kurz vor der Halbzeit beim Stande von 0:1 Milena Szymkowiak den Ausgleich auf dem Fuß hatte – ihn aber verpasste und im Gegenzug in der Nachspielzeit der 1. Halbzeit das vorentscheidende 2:0 für Rhade fiel.

In der zweiten Hälfte neutralisierten sich beide Mannschaften im Mittelfeld und Torraumszenen waren Mangelware. „Wir hätten einen Sieg heute sicherlich nicht verdient gehabt – aber mit etwas mehr Glück und mehr Selbstvertrauen vielleicht auch einen Punkt mitnehmen können,“ so das Resümee von FC Coach Gottschalk, der ansonsten gesehen hatte, dass sich seine Schützlinge nicht zu verstecken brauchen und sogar die Spitzenteams auch nur mit Wasser kochen. „Wir haben immerhin vier Punkte geholt gegen drei Mannschaften, die auf den Plätzen 1-5 stehen. Und Mecklenbeck hat als bislang stärkster Gegner nur gegen uns zwei Punkte eingebüßt und sie stehen nun zu Recht an der Spitze!“ Also: Bange machen gilt nicht!

Es kommt nun im weiteren Verlauf zu einem Kuriosum, welches wohl seinesgleichen sucht. Die FC-Frauen spielen nämlich demnächst innerhalb von 13 Tagen gleich drei Mal gegen den Regionalligaabsteiger Herforder SV: am 18.10. in der Meisterschaft, am 29.10. in Westfalenpokal und am 31.10 im Kreispokal. Was hat sich die Losfee wohl dabei gedacht?

Frauen-Bezirksliga

BW Werther II – FC Frauen II 1:1 (1:1)

Überraschender Auswärtspunkt

Die FC-Zwote findet sich immer besser in der Bezirksliga zurecht: Beim bisherigen Spitzenreiter Werther entführte sie überraschend einen Punkt – vor allem dank einer starken kämpferischen Leistung.

„Werther war schon gut – aber wir haben die Zweikämpfe angenommen und zeitweise auch gut gekontert!“ so das Lob von FC-Coach Dennis Brand. Der Ausgleichstreffer in der 17. Minute wurde Julia Tavernier zugeschrieben: nach einem scharf auf den kurzen Pfosten geschossenen Eckball war der Ball drin – wahrscheinlich war aber ein gegnerisches Verteidigerbein noch mit im Spiel. In der Nachspielzeit konnte sich FC-Torfrau Lucie Buller gleich zwei Mal auszeichnen als sie mit sehenswerten Reflexen den Punkt festhielt. Gerne weiter so!

Befreiungsschlag für die DonVoß-Ladies

Frauen-Westfalenliga

FC Donop-Voßheide I – BSV Ostbevern 4:0 (1:0)

Befreiungsschlag für die DonVoß-Ladies

Damit war nicht unbedingt zu rechnen gewesen: Im Vergleich zu dem starken Auftritt am Vorsonntag in Mecklenbeck musste FC-Coach Mario Gottschalk neben den langzeitverletzten Marie Wollbrink und Torhüterin Annika Schlosser nun auch noch auf Melanie Gutsch, Lara Sophie Richts und Charlotte Meier verzichten. Doch scheint der FC in dieser Saison tatsächlich auch in der Leistungsbreite besser aufgestellt als in den Jahren zuvor, denn nach einem tollen Spiel gelang mit einem so nicht erwarteten klaren 4:0 Erfolg gegen den BSV Ostbevern ein echter Befreiungsschlag und der Sprung auf Platz 7 der Tabelle.

Es waren die beiden erfahrensten Spielerinnen, die noch mal bewiesen, wie wichtig sie nach wie vor für die Mannschaft sind: auf der Außenverteidigerposition zeigte Kapitänin Jasmin Butz eine blitzsaubere Vorstellung und was soll man zu Jana Wiemann-Großpietsch noch sagen? Nach dem Aufstieg in die Westfalenliga war von ihr zu hören gewesen , das sie sich dies nun wirklich nicht mehr antun wolle. Zum Glück für die Mannschaft machte sie diese Ankündigung nicht wahr. Natürlich kann sie mit dem Tempo der Youngster nicht mithalten, doch was sie an Auge und Passsicherheit heute zeigte, war vom allerfeinsten, ebenso wie ihre brillante Schusstechnik, mit der sie diesmal gleich zweimal die gegnerische Torfrau überlistete, nachdem sie vorher schon mal die Latte anvisiert hatte. Chapeau und verdienter Szenenapplaus, als sie in der 78. Minute für die nicht mal halb so alte Lea Stührenberg ausgewechselt wurde!

Der Gegner aus dem Münsterland erwies sich an diesem Tag als bei weitem nicht so stark wie Mecklenbeck am letzten Sonntag und kam gegen die wieder souveräne FC- Defensivabteilung kaum zu nennenswerten Torabschlüssen, sodass FC-Torfrau Laura Fuhlhage einen ruhigen Nachmittag erlebte. Der FC hatte das Spiel von Beginn an im Griff ,erzielte das Führungstor aber erst kurz vor der Halbzeit durch Jana Wiemann-Großpietsch mit einen eleganten Heber über die Torfrau hinweg.

FC-Coach Mario Gottschalk mahnte in der Pause zu weiterer Wachsamkeit, da er mit verstärkten Angriffsbemühungen der Gäste rechnete. Doch es sollte anders kommen: Bis zur 56. Minute hatte DonVoß seine Führung auf 3:0 ausgebaut: zunächst gelang Wiemann-Großpietsch – unter freundlicher Mithilfe von Ostbeverns Türfrau Sophia Lenz – mit einem Kunstschuss aus spitzem Winkel das 2:1, nur fünf Minuten später hatte sich Milena Szymkowiak in der Sturmmitte energisch durchgesetzt und sogar auf 3:1 erhöht. Damit war der Drops eigentlich gelutscht, zumal der Coach am Spielfeldrand weiterhin keinerlei Nachlässigkeiten duldete. Den Schlusspunkt setzte Nele Busch in der 77. Minute – nach feiner Vorarbeit von Anna-Lena Meier.

Die DonVoß-Ladies scheinen also in der Westfalenliga angekommen, wenn man so vermessen sein will, dies nach nur drei Spieltagen schon zu sagen.

Frauen-Bezirksliga

FC Donop-Voßheide II – Bünder SV 1:1 (0:0)

Die FC-Zwote hätte das Glücksgefühl der Frauenteams an diesem Spieltag vollkommen machen können – wenn das Spiel 10 Sekunden eher abgepfiffen worden wäre. Denn erst mit dem allerletzten Freistoß von Bünde in der Nachspielzeit fiel der Ausgleich – und die FC-Spielerinnen auf den harten Boden der Bezirksligawirklichkeit.

Den Sieg hätten sie auch verdient gehabt, denn nach einer recht schwachen und von wenig Torszenen gekennzeichneten ersten Halbzeit, hatte der FC ein klares Chancenplus im zweiten Durchgang. Als in der 83. Minute endlich der FC-Führungstreffer durch Julia Tavernier fiel, hatten alle schon den ersten Sieg in der neuen Liga vor Augen, bis zu der fatalen Unaufmerksamkeit in der Abwehr in den Schlusssekunden. Das ist bitter. Aber die Mannschaft, die sich im Vergleich zum Vorsonntag merklich gesteigert und eine entschlossenere Körpersprache gezeigt hatte, scheint tatsächlich erst einmal alle Fehler machen zu müssen, um dann daraus zu lernen. Gut dass die Saison – so Corona will – noch lang ist!