Sieg und Niederlage für die FC-Frauen

Frauen-Westfalenliga

FC Donop-Voßheide I – SV Borussia Emsdetten 1:2 (1:1)

Am Ende reichte die Kraft nicht

Zuhause will es einfach nicht klappen mit dem Punktesammeln. Auch im vierten Anlauf verpasste es die Westfalenligaelf des FC Donop-Voßheide, etwas Zählbares mitzunehmen.

Dabei war man von einem Erfolgegserlebnis gar nicht so weit entfernt. Bereits nach 7 Minuten klingelte es im Gästekasten, als Nele Busch nach Ablage von Tina Rother den Ball flach in die rechte Torecke setzte und die Führung herausschoss. Auch danach spielten die DonVoß-Ladies gut und konzentriert weiter – bis zur 29. Minute, als sich die FC-Abwehr am Strafraumrand nicht einig war, wer denn nun zum Ball gehen sollte. Emsdettens Nr. 22, Noelle Slon erfasste die Situation am schnellsten und glich zum 1:1 aus. Damit ging es auch in die Pause.

FC-Coach Roland Szymkowiak schärfte seiner Elf in der Kabine durchaus nachvollziehbar ein, dass hier etwas zu holen sei, mahnte aber in der Defensive weiterhin zu Vorsicht. Letzteres schien aber nicht so recht angekommen zu sein, denn schon zwei Minuten nach Wiederanpfiff stand die FC-Abwehr zu hoch, wurde bei einem Tempogegenstoß überlaufen und schon stand es 1:2 für die Gäste. Danach schien beim FC zunächst mal für 20-25 Minuten der Stecker gezogen. Bezeichnend der Hereinruf des Trainers, mehr zu laufen und im Spielaufbau Anspieloptionen zu schaffen. Dies versuchten seine Schützlinge dann auch in der letzten Viertelstunde, als sie alles nach vorne warfen – aber man muss auch ehrlich festhalten, dass die Mannschaft personell auf dem Zahnfleisch geht. Lara Richts durfte nicht mitwirken wegen ihrer Sperre, auch Genephe Mäder und Jana Wiemann-Großpietsch fehlten aus der Elf, die am Vorsonntag in Herford gewonnen hatte. Laura Fuhlhage machte nach ihrem Einsatz in der Zwoten noch ein komplettes Spiel. Janina Thermann eine weitere Halbzeit. Den Willen konnte man der Mannschaft sicherlich nicht absprechen, doch rannten sich die FC-Damen am Ende immer wieder am Abwehrbollwerk der Gäste fest. In der Summe fehlte vielleicht auch einfach die Kraft, die notwendigen Wege zu machen. Die größte Chance hatte in der letzten Minute der Nachspielzeit Melanie Gutsch, als sie nach einem Eckball, der an Freund und Feind vorbei segelte, zu überrascht war, um das Spielgerät noch unter Kontrolle zu bekommen.

Angesichts des FC-Heimfluchs ist man versucht zu sagen: zum Glück kommt am nächsten Sonntag ein Auswärtsspiel!

Frauen-Bezirksliga

FC Donop-Voßheide II – SuS Scheidingen II -U23 3:1 (3:1)

Aus dem Tabellenkeller geschossen

Die Bezirksligavertretung des FC konnte sich aus der Abstiegszone absetzen und steht nun mit 9 Punkten auf Platz 6. Das Ergebnis stand bereits zur Pause fest.

Schon nach einer Viertelstunde führte der FC mit 2:0 durch Tore von Melina Schlüter und Jaqueline Schmidt. Auch durch das unglückliche Eigentor von Laura Fuhlhage nach einem Eckball in der 31. Minute ließ sich der FC nicht aus dem Konzept bringen und erzielte unmittelbar vor der Pause sogar noch das 3:1 durch Nele Grauert. Auch das eine oder andere weitere Tor wäre durchaus noch möglich gewesen.

FC-Torfrau Lucie Buller musste in der Pause verletzt vom Platz und wurde durch Lisa Meier abgelöst, die aber auch nicht mehr wirklich viel zu tun bekam. Die FC-Zwote hatte alles im Griff und darf sich zu Recht freuen, sich so erfolgreich aus dem Tabellenkeller geschossen zu haben.

Chapeau!

Zwei Auswärtssiege mitgebracht

Das war sportlich ein guter Sonntag für die beiden überkreislich spielenden Frauenteams des FC Donop-Voßheide, denn beide konnten auswärts gewinnen und die Abstiegsränge verlassen.

Frauen-Westfalenliga

Herforder SV Borussia Friedenstal – FC Donop-Voßheide I 2:3 (0:1)

Nichts für schwache Nerven

So was nennt man wohl „big points“, wenn man bei einer Mannschaft, die 8 Tabellenplätze höher steht, auswärts drei Punkte mitnimmt. So geschah es diesmal aber – auf dem gepflegten Rasen des Herforder Jahnstadions. Der Herforder SV hatte in der ersten Hälfte etwa 65% Ballbesitz, schoss etwa 10 – 12 mal auf das FC-Tor, ohne es jedoch zu treffen. Der FC hatte zwei Konter, schoss einmal an die Latte (durch Nele Busch) und einmal ins Tor (durch Melanie Gutsch). Das nennt man dann wohl Effizienz!

Im zweiten Durchgang wussten die Herforderinnen wohl nicht so recht, wie ihnen geschah, als Nele Busch als einzige FC Sturmspitze sechs Minuten nach Wiederanpfiff den Ball aus 20 m zum 0:2 in den Winkel setzte. Die Platzelf zeigte sich fortan leicht verunsichert, die lippischen Gäste ließen sich nun häufiger mal vor dem gegnerischen Tor blicken und erhöhten in der 65. Minute sogar auf 3:0, als Lara Sophie Richts nach einem energischen Vorstoß von Milena Szymkowiak den Ball über die Torlinie drückte. Doch nur drei Minten später erzielte der Herforder SV nach den zahlreich vergebenen Chancen tatsächlich ein Tor – und von da an wurde es dramatisch, denn nun witterten die Herforderinnen Morgenluft und der FC geriet heftig unter Druck, vor allem nachdem Lara Richts in der 82. Minute die rote Karte gesehen hatte – nach einer verbalen Entgleisung einer Gegenspielerin gegenüber. Mehrfach gab es in der gegen Ende sehr kampfbetonten Auseinandersetzung Verletzungsunterbrechungen, u.a. musste Nele Busch humpelnd von Feld. Als die reguläre Spielzeit schon eine Minute vorbei war, kam Herford sogar noch zum Anschlusstreffer und danach ließ der Schiedsrichter noch mehrere Minuten nachspielen, bevor sich die DonVoß-Ladies nach aufopferungsvollem Kampf endlich in den Armen liegen konnten und die drei Punkte im Sack hatten. Damit hat die Westfalenligaelf das Kunststück vollbracht, alle 7 Punkte bisher auswärts geholt zu haben. Vielleicht gibt es ja demnächst auch mal zuhause was zu feiern!

Frauen-Bezirksliga

GW Varensell – FC Donop-Voßheide II 8:1 (4:1)

Unter die Räder gekommen

Nach dem letzten 8:3 Erfolg gegen Lipperode hatte sich die FC-Zwote das am Donnerstag ausgetragene Nachholspiel imVarensell sicherlich anders vorgestellt. Anders als die Tabellenkonstellation es hätte vermuten lassen trafen die Lipperinnen jedoch auf einen Gegner, der an diesem Tag eine ganze Klasse besser war und so eigentlich zu den Topteams der Liga gezählt werden muss.

Der FC ging zwar schon unmittelbar nach Anpfiff beim ersten Angriff durch Selin Aylin Kartin in Führung – doch das war’s dann auch. Denn in der Folge gerieten die Gäste im Kombinationswirbel des Gegners regelrecht unter die Räder. Varensell war bissiger, gedankenschneller, immer einen Schritt voraus und zeigte im Aufbauspiel eine reife Spielanlage, in der alle Räder ineinander griffen.

Drei vier gute Tormöglichkeiten konnte sich auch der FC erarbeiten, doch auch Varensell ließ noch weitere Gelegenheiten liegen.

Andere Niederlagen der 2. Frauen des FC kann man sicherlich als unglücklich bezeichnen – doch diesmal ging das auch in der Höhe in Ordnung. Im Kellerduell bei der SG Hövelriege/Stukenbrock am kommenden Sonntag hat die Mannschaft die Gelegenheit, ein anderes Gesicht zu zeigen, was sicherlich auch nötig sein wird.

Frauen-Bezirksliga

SG Hövelriege/Stukenbrock – FC Donop-Voßheide II 0:1 (0:0)

Wichtiger Sieg im Kellerduell

Einen ganz wichtigen Sieg konnte die FC-Zwote im Kellerduell gegen Hövelriege/Stukenbrock verbuchen und sich damit ein Stück weit von den Abstiegsrängen absetzen.

Die 1:8 Klatsche unter der Woche gegen GW Varensell hatte die Mannschaft recht gut verdaut und abgehakt. Auf dem Rasenplatz in Hövelriege trafen zwei Mannschaften aufeinander, die beide darauf bedacht waren, möglichst keine Fehler zu machen und so gab es in der ersten Halbzeit auch kaum Torraumszenen, von denen die Platzelf nur eine hatte und die Gäste zwei. Melina Schlüter, die im ersten Durchgang schon mal alleine vor der gegnerischen Torfrau aufgetaucht war – allerdings ohne Erfolg – sollte in der zweiten Hälfte dann zur Matchwinnerin werden. Acht Minuten vor dem Ende wundervoll bedient durch einen Pass von Nele Grauert von der Grundlinie in den Rückraum konnte sie den Ball direkt abnehmen und im Tor unterbringen. Die lippischen Gäste waren in der zweiten Hälfte deutlich feldüberlegen, scheiterten aber ein ums andere Mal an einer überragenden Chiara Noelle-Wulf im Hövelrieger Tor. Das eine Tor reichte für die drei Punkte, die umso wichtiger sind, da auch andere Mannschaften im Tabellenkeller punkten konnten. Entsprechend riesig waren Erleichterung, Freude und Jubel der Mannschaft nach dem Abpfiff.

Der Spieltag brachte leider auch einen dicken Wermutstropfen für die FC-Frauenfußballabteilung: „die großen personellen Engpässe, von denen wir verletzungs- und krankeitsbedingt schon die ganze Saison stark betroffen sind, haben uns leider keine andere Wahl gelassen als unser Kreisligateam vom Spielbetrieb abzumelden. Wir bedauern dies vor allem für die betroffenen Spielerinnen sehr und hoffen, des öfteren an den entsprechenden Spieltagen Freundschaftsspiele gegen die im ursprünglichen Spieltplan vorgesehenen Gegner austragen zu können. Vielleicht können wir in der folgenden Saison einen neuen Anlauf nehmen, wenn eine ganze Reihe unserer B-Juniorinnen in den Seniorinnenbereich wechseln wird.“ so die Mitteilung von Co-Obmann Heino Grollich.

 

 

Freud und Leid bei den FC-Ladies

Frauen-Westfalenliga

FC Donop-Voßheide I – DJK Wacker Mecklenbeck 0:1 (0:1)

Zuhause immer noch ohne Punkt

Nach der Auswärtsgala vom Vorsonntag sollte für die Westfalenligaelf des FC Donop-Voßheide endlich auch mal zuhause etwas Zählbares herausspringen. Klappte aber wieder nicht. Zum zweiten Mal hintereinander ging das Heimspiel gegen sicherlich favorisierte Gegner mit 0:1 verloren.

Wacker Mecklenbeck ist sicherlich keine Mannschaft, gegen die man nicht auch hätte punkten können. Doch auf dem tiefen Geläuf der Voßheider Passade-Kampfbahn gelang den FC-Frauen diesmal nicht viel: nach noch starkem Beginn überließen sie mit zunehmenden Spielverlauf dem Gegner immer mehr das Mittelfeld. Die Münsterländerinnen blockierten schon früh jeglichen Spielaufbau und nur selten konnten die schnellen Außen des FC mal in Szene gesetzt werden. Beide Mannschaften hatten in der ersten Hälfte je eine große Chance – doch nur Mecklenbeck konnte ihre mit einem Distanzschuss kurz vor der Pause auch nutzen.

Im zweiten Durchgang schienen vor allem der Platzelf zunehmend die Beine schwer zu werden, was daran zu sehen war, dass die Bälle bei eigenem Ballbesitz von den Mitspielerinnen kaum noch durch Besetzen der freien Räume oder durch Entgegenlaufen gefordert wurden und entsprechend schnell wieder verloren gingen. Die Defensive leistete auch diesmal wieder erfolgreich Schwerstarbeit – doch dauerte es eine halbe Stunde, bis der FC in der zweiten Halbzeit mal vor dem Gästetor auftauchte. Gegen Ende versuchte der FC noch einmal Druck zu machen, doch sah man den Spielerinnen an, dass die Kräfte nicht mehr reichten. Erfreulich war aus FC-Sicht das Mitwirken von Melanie Gutsch, die nach langer Verletzungspause endlich mal wieder für eine halbe Stunde auflaufen konnte, Am nächsten Sonntag geht es zum Herforder SV – und vielleicht ist ja auswärts wieder mehr zu holen.

Frauen-Bezirksliga

FC Donop-Voßheide II – TuS Lipperode 8:3 (3:2)

Befreiungsschlag geglückt

Das war ja mal ein Paukenschlag: nach vier sieglosen Spielen meldete sich das Bezirksligateam des FC vehement zurück mit einem 8:3 Kantersieg gegen den TuS Lipperode.

In der ersten Hälfte lief es eigentlich so wie immer: der FC ging in Führung und verdaddelte diese meistens schon in den 10 Folgeminuten. Doch nach dem 3:3 platzte diesmal der Knoten, als Janina Thermann innerhalb von drei Minuten ihr Team zum 5:3 auf die Siegerstraße brachte, jeweils nach feinem Pass von Nele Grauert in die Schnittstelle der gegnerischen Abwehr. Danach ging es Schlag auf Schlag und die FC-Damen begannen, sich mit zunehmender Selbstsicherheit endlich mal richtig freizuschwimmen. Janina Thermann erzielte insgesamt drei Tore, Lara Vincic 2, den Rest teilten sich Lotte Webel, Emily Klesper und Nele Grauert. Die Abstiegsränge konnte die FC-Zwote damit verlassen und es könnte noch höher gehen, wenn das Nachholspiel am kommenden Donnerstag bei GW Varensell erfolgreich gestaltet wird.

Der Knoten ist endlich geplatzt

Frauen-Westfalenliga

SV Berghofen II – FC Donop-Voßheide I 0:3 (0:1)

Der Knoten ist endlich geplatzt

Im fünften Saisonspiel hat es endlich geklappt: die Elf von FC-Coach Roland Szymkowiak konnte auswärts beim SV Berghofen II mit einem 3:0 Sieg den viel bejubelten ersten Dreier einfahren. Mit diesem Erfolg gab FC Donop-Voßheide die rote Laterne ab und gewann Anschluss an die Nichtabstiegsplätze.

Die personelle Situation hatte sich gegenüber dem Vorsonntag nur marginal verändert: Christina Reinhard musste als Wahlhelferin ran – dafür meldete sich Tina Rother als einsatzfähig zurück. Vier Spielerinnen aus der zweiten Mannschaft standen in der Aufstellung, wovon Janina Thermann und Laura Fuhlhage gleich von Beginn an spielten.

Und auf der Bank saß mit Marina Heidebrecht ein Donoper Urgestein, welches schon seit den B-Juniorinnen für den FC gekickt hatte, zuletzt aber drei Jahre in Diensten des Regionalligisten SV Bökendorf gestanden hatte, spielberechtigt ist sie jedoch leider erst ab dem 01.11.

Der FC begann sehr konzentriert und vorsichtig, ließ in der ersten Halbzeit auch nur eine einzige Torchance des Gegners zu. Vorne hatte Jana Wiemann-Großpietsch die Führung auf dem Fuß, traf aber aus kurzer Entfernung nur die Latte. Mit ihrem Eckball unmittelbar vor der Pause hatte sie mehr Erfolg – denn der landete genau auf dem Kopf der bei Standards meistens aufrückenden Genephe Mäder, die das Leder wuchtig unter die Latte setzte.

Einen zweiten Dosenöffner gab es dann gleich zwei Minuten nach Wiederanpfiff, als sich Tina Rother auf der halbrechten Position energisch durchgesetzt hatte und den Ball im langen Eck unterbringen konnte. Von da an lief es wie am Schnürchen für den FC, der immer selbstsicherer wurde und z. T. mit herrlichen Doppelpässen agierte. Eine ohnehin starke Leistung krönte schließlich Milena Szymkowiak, als sie in der 57. Minute aus 22 m beherzt abzog und den Ball unter die Torlatte versenkte. Damit war das Spiel auch entschieden, denn der FC ließ nichts mehr anbrennen. Auch Nele Grauert und Jaqueline Schmidt kamen noch zum Einsatz, letztere mit ihrem Debut in der Westfalenligaelf. Die Erleichterung über diesen ersten Saisonsieg war mit Händen zu greifen und entlud sich entsprechend im gemeinsamen Jubelkreis nach dem Schlusspfiff. Und natürlich ist auch die Stimmung auf der langen Heimfahrt auf der A2 wesentlich besser mit drei Punkten im Gepäck.

Frauen-Kreisliga

FC Donop-Voßheide III – FC Unteres Kalletal 8:2 (2:2)

War gut anzuschauen

Nach dem Training der Frauen am Dienstag war eine ganze Reihe von Spielerinnen der 1. und 2. Frauenmannschaft noch am Platz geblieben, um sich das Nachholspiel der FC-Kreisligamannschaft anzuschauen. Und das sollte sich für sie dann zu einer sehr sehenswerten und unterhaltsamen Angelegenheit entwickeln.

Das FC-Kreisligateam hat ja keinen fest umrissenen Kader, sondern ist davon abhängig, wer in den überkreislichen Mannschaften alles gebraucht wird. Diesmal hatte das Team um Marie Wollbrink, die wiederum die 9er-Mannschaft coachte, Glück und konnte personell mal aus dem Vollen schöpfen, u.a. auch mit einem herzlich willkommen geheißenen Neuzugang in Person von Rike Schmidt.

Lediglich der Beginn des Spiels ging für den FC reichlich daneben. Denn die Mannschaft schien noch gar nicht richtig auf dem Platz, als sie durch zwei sehenswerte Distanzschüsse von Kalletals Lea Grabowski schon nach 7 Minuten mit 0:2 hinten lag. Danach war der FC endlich wach und nahm das Heft mehr und mehr in die Hand. Bis zur Halbzeit hatten Denise Demirbas und Janina Thermann den Rückstand ausgeglichen.

Nach der Pause entwickelten die FC-Frauen dann einen wahren Angriffswirbel, hatten sichtlich Spaß und ließen Ball und Gegner laufen. Die Früchte der Arbeit waren weitere sechs Tore, die sich Jaqueline Schmidt (2), sowie Laura Fuhlhage, Janine Thermann und Denise Demirbas teilten. Fast hätte sich auch Youngster Sofie Burchardt noch in die Torschützenliste eintragen können, doch ihr Schuss ging an den Pfosten und über eine Gegenspielerin erst ins Tor, sodass der Schiri dies als Eigentor werten musste.

Herforder SV III – FC Donop-Voßheide III 1:0 (1:0)

Pech gepachtet

Der Herforderinnen hatte eine einzige Torchance und die sollte sich als spielentscheidend herausstellen. Dem FC klebte hingegen das Pech an den Füßen. Jedes Ergebnis – auch ein Sieg der Lipperinnen wäre möglich gewesen – doch es blieb bei dem einen Treffer. Mario Gottschalk und Dennis Brand, die die Mannschaft nach Herford begleiteten, sprachen am Ende von einer sehr unglücklichen Niederlage.

 

Kein Happy End für die überkreislichen Teams

Ganz nah dran waren die Bezirksliga- und die Westfalenligaelf an einem (Teil)-erfolg an diesem Heimspielnachmittag. Am Ende standen jedoch beide Teams wieder mit leeren Händen da.

Frauien-Westfalenliga

FC Donop-Voßheide I – SSV Rhade 0:1 (0:0)

Große Energieleistung wird nicht belohnt

Man kann es nicht anders sagen – aber die FC-Frauen gehen personell am Stock. Allein 8 Spielerinnen aus dem engeren Kader fehlten, sodass Trainer Roland Szymkowiak nur noch sein aus 11 Aktiven bestehendes letztes Aufgebot auf die Partie gegen den Westfalenpokalsieger SSV Rhade einschwören konnte. Auf der Bank saßen mit Nele Grauert, Laura Sardo und Kim Svea Schäfsmeier nur noch drei Feldspielerinnen, die vorher schon 90 Minuten in der Zwoten gespielt hatten!

Die Mannschaft sollte versuchen, durch konsequentes Verschieben die Räume dicht zu machen und eventuell durch den einen oder anderen Vorstoß über die Außen mal selber für Entlastung und ggf. für Gefahr sorgen. Dies setzten seine Schützlinge mit großem läuferischen und kämpferischen Aufwand auch konsequent um, denn die zweifellos überlegenen Gäste bissen sich an der außerordentlich diszipliniert und engagiert zu Werke gehenden FC-Abwehr die Zähne aus und kamen kaum zu nennenswerten Abschlüssen.

Nur zwei Mal kamen die DonVoss-Ladies selber vor das Gästetor, wobei Jennifer Heidemann mit der größten Chance allein vor der Gästetorfrau den Ball knapp über die Latte setzte.

Charlotte Meier machte eine Superpartie als Außenverteidigerin und die sehr agile Lara Richts konnte sich mehrfach auf der rechten Außenbahn durchsetzen, fand dann aber vorne keinen Abnehmer.

Die Frage war, wie lange der FC dem massiven Druck würde standhalten können. Nun – viel fehlte nicht bis zu einem Teilerfolg des FC – denn erst in der 77. Minute gelang Rhade das goldene Tor. Der FC-Coach sprach nach dem Schlusspfiff seiner Elf höchste Anerkennung aus. Die Mannschaft hatte alles gegeben – auch wenn es am Ende nicht für etwas Zählbares gereicht hatte. Ein besonderer Dank geht an Nele Grauert, die in der 60. Minute eingewechselt wurde und damit an diesem Tag insgesamt 120 Minuten auf dem Platz stand. Chapeau!

Personell wird es wohl erst in 14 Tagen etwas entspannter, wenn mit Jasmin Butz und Nele Busch wenigstens die Urlauber wieder zurück sind. Nächster Gegner ist auswärts die Spvg Berghofen II.

Frauen-Bezirksliga

FC Donop-Voßheide II – BV Bad Sassendorf 2:3 (0:0)

Schwache Schlussviertelstunde kostet den Sieg

Das war mehr als ärgerlich: nach der unglücklichen Niederlage im letzten Spiel in Elsen brachte sich das FC-Bezirksligateam wiederum mehr oder weniger selbst um den Erfolg.

In einem Spiel auf Augenhöhe stand es zur Pause noch leistungsgerecht 0:0. Kurz nach Wiederanpfiff gelang Lara Vincic nach schöner Flanke von Pia Burzeja der Führungstreffer, dem nur 10 Minuten später das 2:0 folgte durch ein sehenswertes Kopfballtor von Melina Schlüter. Der erste Sieg der FC-Zwoten schien damit greifbar nahe – doch ließ in der Schlussviertelstunde die Konzentration der Mannschaft zum Entsetzen des Trainers und der Zuschauer unerklärlicherweise nach, sodass innerhalb von drei Minuten der Gegner noch zum Ausgleich kam. Zu allem Überfluss musste der FC in der Schlussminute sogar noch den Siegtreffer von Bad Sassendorf hinnehmen, nachdem kurz zuvor FC-Coach Dennis Brand vom Schiri die rote Karte bekommen hatte – wegen einer angeblichen Beschimpfung einer Gästespielerin!

Insgesamt ein sehr gebrauchter Tag für die FC-Zwote, der durchaus auch erfreulicher hätte verlaufen können.

Frauen-Kreisliga

FC Donop-Voßheide III – SV Bischofshagen-Wittel 5:4 (3:2)

Die 3. Mannschaft rettet die FC-Ehre

Ausgerechnet dem Kreisligateam des FC gelang der einzige Sieg des Tages! Der Spielverlauf sorgte durchaus für Spannung, denn nach dreimaliger Führung brachte sich der FC  durch riskante Rückgaben zur eigenen Torfrau noch selber in die Bedrouille und auf einmal lagen die Gäste mit 4:3 in Front, bevor der FC das Spiel wiederum drehen konnte. Die Tore teilten sich Denise Demirbas (2), sowie Emily Klesper, Delia Hildebrandt und Jaqueline Schmidt.

Das erfolgreiche und sehr engagierte Coaching übernahm diesmal die langzeitverletzte Kapitänin der 1. Frauen, Marie Wollbrink, der am Ende nach großem verbalen Einsatz fast die Stimme versagte.