DonVoss-Frauen wollen doppelt helfen

Wie in zahlreichen anderen Vereinen, so ist auch in unserer Frauenabteilung der Wunsch entstanden, den Opfern der verheerenden Flutkatastrophe zu helfen. Neben dem Beitrag, den die Spielerinnen, Trainer und Betreuer hierfür selbst leisten, wird es auch am Platz morgen für die Zuschauer die Möglichkeit geben, für die Flutopfer zu spenden.

Wie viele vielleicht den Medienberichten schon entnommen haben, ist ein Mädchen aus Lemgo dringend auf der Suche nach einer Stammzellenspende. Zahlreiche Spielerinnen haben sich daher schon typisieren lassen. Bei den Heimspielen der Frauen am kommenden Wochenende wird von der Mutter einer unserer Spielerinnen, die beim Gesundheitsamt arbeitet, die Möglichkeit angeboten, sich am Platz durch einen Abstrich typisieren zu lassen.

Also: Kommt vorbei und unterstützt mit eurer Spende die Flutopfer in NRW. Und /oder lasst euch kostenlos für die DKMS (Deutsche Knochenmarkspenderdatei) registrieren, um hoffentlich schnell einen geeigneten Spender für die kleine Melia zu finden.

Nächste Testspiele Frauen

So, 25.07.

13.00 Uhr FC Frauen II – SV Häger

15.00 Uhr FC Frauen I – TuS Wadersloh

Fr. 30.07., 19.00

FC Frauen II  –  SV Steinheim

So, 01.08.

13.00 Uhr   FC Frauen II  –  TSV Luthe (Bezirlsliga Hannover)

15.00 Uhr   FC Frauen I   –   HSC Hannover (Oberliga Niedersachsen)

Alle Spiele finden in Voßheide statt

 

 

Ein Update für alle Fans und Unterstützer des Donvoss – Frauenfußballs

Die Zwangspause war lang – viel zu lang. Umso größer die Freude, dass es endlich wieder losgeht. Daher hier ein kleines Update für alle Fans und Unterstützer des Donvoss – Frauenfußballs

Hammerauftakt für die DonVoß-Frauen

Au weia!  Was für ein Auftaktprogramm für die DonVoß-Frauen in der Westfalenliga. Der am 12.07. veröffentlichte Spielplan beschert den Lipperinnen die schwersten Aufgaben gleich zu Beginn. An den ersten 6 Spieltagen bekommt es der FC gleich mit den ersten fünf Topteams der abgebrochenen letzten Saison zu tun, beginnend mit einem Auswärtsspiel am 29.08. beim Meisterschaftsaspiranten Germania Hauenhorst, anschließend empfangen die DonVoß-Ladies beim Sportfest des SC Donop den SV Freudenberg, der bei Abbruch der letzten Serie Tabellenführer war. Zum zweiten Heimspiel kommt dann Westfalenpokalsieger SSV Rhade, weitere Gegner sind die Topteams aus Berghofen und Mecklenbeck. Da wird das Punktesammeln wohl zur besonderen Herausforderung werden

Der niedersächsische Oberligist HSC Hannover sowie zwei letztjährige Landesligaspitzenreiter mit berechtigten Aufstiegsambitionen (SV Rodenberg und Arminia Bielefeld II) sind Teil des anspruchsvollen Vorbereitungsprogramms für die Herausforderungen in der Westfalenliga, dem am 22.08. noch das Verbandspokalspiel gegen  den Ligakonkurrenten DJK Arminia Ibbenbüren vorausgeht. Dann werden auch noch zwei Kreispokalspiele hinzukommen.

Als Physiotherapeut und Athletik- und Fitnesstrainer ist Sven Kirwin zum Trainerteam gestoßen, der in den letzten Monaten schon bei bester Trainingsbeteiligung mit den Frauen aktiv war, zunächst im Lockdown über vielfältige workouts und challenges, anschließend dann auf dem Platz. Seit letztem Sonntag hat das Trainerteam unter Chefcoach Roland Szymkowiak mit dem fußballerischen Feinschliff begonnen.

Die 2. Frauen freuen sich, mit  Alisa Goldmann eine ehemalige Mitspielerin als neue Co.-Trainerin dabei zu haben. Auch hier geht es in der Vorbereitung gegen etablierte Bezirksligisten (TuS Exten, TSV Luthe) und gegen drei letztjährige Kreisligatabellenführer, bevor die Serie abgebrochen wurde (SV Häger, Vfl Bückeburg u.a.) In der Liga wird es viele neue Gegner geben, da die 2. Frauen erstmalig in die Bezirksliga Staffel 2 eingruppiert worden sind, was z. T. auch weite Fahrten bedeutet.

Bei über 50 aktiven Spielerinnen haben Obleute und Trainer nach Absprache mit dem Vorstand entschieden, auch noch eine 3. Frauenmannschaft als 9er-Team in der Kreisliga A an den Start zu schicken, zumal die Abteilung vier Neuzugänge aus den B-Juniorinnen zu verzeichnen hat und vier weitere, die bislang noch keinerlei Vereinserfahrung haben. Das wird also eine überwiegend sehr junge Nachwuchstruppe werden, für die der Verein noch einen Coach an der Seitenlinie sucht, während das Training größtenteils mit den 2. Frauen gemeinsam stattfinden soll.

In allen Ligen, sei es Westfalenliga, Bezirksliga oder Kreisliga warten also besondere Herausforderungen – für unsere überkreislichen Vertretungen wird es um nichts anderes als  den Klassenerhalt gehen, während unser Nachwuchsteam zunächst mal an den Seniorinnenspielbetrieb herangeführt werden muss. Und an erster Stelle steht natürlich die Hoffnung, dass die Serie mal wieder zu Ende gespielt werden kann.

Es ist also vieles im Fluß und Dinge ändern sich. Noch vor einer Woche hatte der Vereinsvorstand und die 1. Frauenmannschaft ihren letzten Trainer, Mario Gottschalk und Co-Trainer Lothar Florian Clemens, zu einem gemeinsamen Grillen eingeladen und verabschiedet und sich für die erfolgreiche und vertrauensvolle Arbeit bedankt. Ebenso wurde mit bewegenden Worten von Spielführerin Marie Wollbrink Anna-Lena Meier von der Mannschaft verabschiedet, die nach 7 Jahren Donvoss  nun beim FSV Gütersloh eine neue Herausforderung sucht und dem FC sicherlich fehlen wird. Auch die Obleute Elke Albert und Heino Grollich bekamen als Dank für ihre geleistete Arbeit kleine Präsente.

Lothar Florian wird sich voll auf seine Arbeit im Trainerteam der B-Juniorinnen konzentrieren, die als JSG zusammen mit Dieselbruch/Mosebeck und Dörentrup an den Start gehen wird

Anna-Lena Meier wird weiterhin mit den Diestelbrucher D-Juniorinnen arbeiten

 

Roland Szymkowiak löst Mario Gottschalk ab

Roland Szymkowiak löst Mario Gottschalk ab

Nur drei Trainer haben die Frauen des FC Donop-Voßheide in den letzten 15 Jahren gehabt – und neben Ivan Maros und Knut Winkelmann, die jeweils 2 bzw. 3 Jahre die Damen trainieren durften, hat Mario Gottschalk das Aushängeschild des lippischen Frauenfußballs mit Abstand am längsten begleitet: zunächst fast 7 Jahre ab 2006 mit dem Aufstieg in die Landesliga 2008 und dann noch einmal in den letzten drei Jahren mit dem Aufstieg in die Westfalenliga 2020.

Nun wird diese erfolgreiche Ära im Sommer auf seinen eigenen Wunsch hin zu Ende gehen und der FC und insbesondere die Obleute Elke Albert und Heino Grollich wissen natürlich, was sie Gottschalk zu verdanken haben, der auch in der kritischen Zeit vor 2,5 Jahren der Frauenabteilung beigestanden hat. Umso kniffliger daher die Aufgabe, einen geeigneten Nachfolger finden. Derjenige, der es nun geworden ist, ist beim FC Donop-Voßheide aber auch kein Unbekannter:

Roland Szymkowiak hat 1998 – 2006 selbst für den FC die Fußballschuhe geschnürt, zeitweise sogar als Spielertrainer und war auch in Jugendmannschaften des FC vier Jahre lang als Trainer aktiv. Und der Frauenfußball ist ihm alleine schon durch seine Tochter Milena vertraut, die seit Jahren schon zu den Leistungsträgerinnen des Frauenteams gehört. Aber auch darüber hinaus verfolgt der B-Lizenz-Inhaber die tolle Entwicklung der FC – Frauenteams seit Jahren und weiß die  dort geleistete Arbeit zu würdigen: „Ich freue mich auf eine intakte Mannschaft, eine gut geführte Abteilung und auf die Arbeit mit jungen talentierten Spielerinnen mit dem Ziel, diese weiter zu entwickeln und in den Seniorinnenbereich zu integrieren.“

„Auch wenn Roland Szymkowiak in den letzten Jahren in Wöbbel und Falkenhagen als Spielertrainer gearbeitet hat, ist sein Kontakt zum FC und seinem Umfeld nie abgebrochen und wir haben ihn hier auch häufig bei den Spielen der Frauen gesehen“, schildert Co-Obmann Grollich seine Freude über die gefundene Lösung. „Wir haben bei ihm sofort die Begeisterung für die neue Aufgabe gesehen und sind überzeugt, mit ihm eine exzellente Lösung gefunden zu haben!“

FLVW stellt Spielbetrieb vorerst ein

Zu den für Donnerstag und Samstag geplanten Pokalspielen der Frauen wird es nicht mehr kommen:

FLVW stellt Spielbetrieb vorerst ein

Nach den jüngsten Beschlüssen der Bundes- und Landesregierung im Rahmen des Infektionsschutzes stellt der Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) den Spielbetrieb in allen kreislichen und überkreislichen Jugend- und Amateurspielklassen vorerst ein. Darauf haben sich das Präsidium, die Vorsitzenden der 29 FLVW-Kreise sowie die spielleitenden Stellen aus dem Verbands-Jugend- und Verbands-Fußball-Ausschuss am Mittwochabend in einer Videokonferenz verständigt.

Die Unterbrechung gilt ab Donnerstag, 29. Oktober und vorerst bis zum Ende der Gültigkeitsdauer der neuen Coronaschutzverordnung. Betroffen davon sind alle Meisterschafts-, Pokal- und Freundschaftsspiele. Zudem empfiehlt der FLVW, den Trainingsbetrieb ebenfalls sofort einzustellen. „Im Vordergrund stehen jetzt die Gesundheit, die Vermeidung von Kontakten sowie die Unterbrechung von Infektionsketten. Wie im Frühjahr möchte und wird der Fußball seinen Beitrag zur Eindämmung der Pandemie leisten“, bekräftigten die FLVW-Funktionsträgerinnen und -träger unisono.