Frauen-Westfalenliga

SV Berghofen II – FC Donop-Voßheide I 0:3 (0:1)

Der Knoten ist endlich geplatzt

Im fünften Saisonspiel hat es endlich geklappt: die Elf von FC-Coach Roland Szymkowiak konnte auswärts beim SV Berghofen II mit einem 3:0 Sieg den viel bejubelten ersten Dreier einfahren. Mit diesem Erfolg gab FC Donop-Voßheide die rote Laterne ab und gewann Anschluss an die Nichtabstiegsplätze.

Die personelle Situation hatte sich gegenüber dem Vorsonntag nur marginal verändert: Christina Reinhard musste als Wahlhelferin ran – dafür meldete sich Tina Rother als einsatzfähig zurück. Vier Spielerinnen aus der zweiten Mannschaft standen in der Aufstellung, wovon Janina Thermann und Laura Fuhlhage gleich von Beginn an spielten.

Und auf der Bank saß mit Marina Heidebrecht ein Donoper Urgestein, welches schon seit den B-Juniorinnen für den FC gekickt hatte, zuletzt aber drei Jahre in Diensten des Regionalligisten SV Bökendorf gestanden hatte, spielberechtigt ist sie jedoch leider erst ab dem 01.11.

Der FC begann sehr konzentriert und vorsichtig, ließ in der ersten Halbzeit auch nur eine einzige Torchance des Gegners zu. Vorne hatte Jana Wiemann-Großpietsch die Führung auf dem Fuß, traf aber aus kurzer Entfernung nur die Latte. Mit ihrem Eckball unmittelbar vor der Pause hatte sie mehr Erfolg – denn der landete genau auf dem Kopf der bei Standards meistens aufrückenden Genephe Mäder, die das Leder wuchtig unter die Latte setzte.

Einen zweiten Dosenöffner gab es dann gleich zwei Minuten nach Wiederanpfiff, als sich Tina Rother auf der halbrechten Position energisch durchgesetzt hatte und den Ball im langen Eck unterbringen konnte. Von da an lief es wie am Schnürchen für den FC, der immer selbstsicherer wurde und z. T. mit herrlichen Doppelpässen agierte. Eine ohnehin starke Leistung krönte schließlich Milena Szymkowiak, als sie in der 57. Minute aus 22 m beherzt abzog und den Ball unter die Torlatte versenkte. Damit war das Spiel auch entschieden, denn der FC ließ nichts mehr anbrennen. Auch Nele Grauert und Jaqueline Schmidt kamen noch zum Einsatz, letztere mit ihrem Debut in der Westfalenligaelf. Die Erleichterung über diesen ersten Saisonsieg war mit Händen zu greifen und entlud sich entsprechend im gemeinsamen Jubelkreis nach dem Schlusspfiff. Und natürlich ist auch die Stimmung auf der langen Heimfahrt auf der A2 wesentlich besser mit drei Punkten im Gepäck.

Frauen-Kreisliga

FC Donop-Voßheide III – FC Unteres Kalletal 8:2 (2:2)

War gut anzuschauen

Nach dem Training der Frauen am Dienstag war eine ganze Reihe von Spielerinnen der 1. und 2. Frauenmannschaft noch am Platz geblieben, um sich das Nachholspiel der FC-Kreisligamannschaft anzuschauen. Und das sollte sich für sie dann zu einer sehr sehenswerten und unterhaltsamen Angelegenheit entwickeln.

Das FC-Kreisligateam hat ja keinen fest umrissenen Kader, sondern ist davon abhängig, wer in den überkreislichen Mannschaften alles gebraucht wird. Diesmal hatte das Team um Marie Wollbrink, die wiederum die 9er-Mannschaft coachte, Glück und konnte personell mal aus dem Vollen schöpfen, u.a. auch mit einem herzlich willkommen geheißenen Neuzugang in Person von Rike Schmidt.

Lediglich der Beginn des Spiels ging für den FC reichlich daneben. Denn die Mannschaft schien noch gar nicht richtig auf dem Platz, als sie durch zwei sehenswerte Distanzschüsse von Kalletals Lea Grabowski schon nach 7 Minuten mit 0:2 hinten lag. Danach war der FC endlich wach und nahm das Heft mehr und mehr in die Hand. Bis zur Halbzeit hatten Denise Demirbas und Janina Thermann den Rückstand ausgeglichen.

Nach der Pause entwickelten die FC-Frauen dann einen wahren Angriffswirbel, hatten sichtlich Spaß und ließen Ball und Gegner laufen. Die Früchte der Arbeit waren weitere sechs Tore, die sich Jaqueline Schmidt (2), sowie Laura Fuhlhage, Janine Thermann und Denise Demirbas teilten. Fast hätte sich auch Youngster Sofie Burchardt noch in die Torschützenliste eintragen können, doch ihr Schuss ging an den Pfosten und über eine Gegenspielerin erst ins Tor, sodass der Schiri dies als Eigentor werten musste.

Herforder SV III – FC Donop-Voßheide III 1:0 (1:0)

Pech gepachtet

Der Herforderinnen hatte eine einzige Torchance und die sollte sich als spielentscheidend herausstellen. Dem FC klebte hingegen das Pech an den Füßen. Jedes Ergebnis – auch ein Sieg der Lipperinnen wäre möglich gewesen – doch es blieb bei dem einen Treffer. Mario Gottschalk und Dennis Brand, die die Mannschaft nach Herford begleiteten, sprachen am Ende von einer sehr unglücklichen Niederlage.